Zahnseide erobert weltweit die Schulhöfe

Zahnseidetanz zur Prophylaxe-Aufklärung nutzen. Eltern, nutzt diese vielleicht einmalige Chance: Noch nie war es so leicht, Kinder und Jugendliche für das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide zu begeistern. Grund dafür ist ein Tanz, der weltweit auf den Schulhöfen getanzt wird. Zwei Kinder stehen sich gegenüber, das eine Kind schwingt die Hüfte hin und her, die Arme bewegt es mal vor, mal hinter dem Körper. „Du musst die Arme so bewegen, wie du Zahnseide benutzt“, ist der gutgemeinte Tipp an den Freund, der noch recht unbeholfen versucht, die Bewegung nachzuahmen. Nach dem Dab Dance ist der Zahnseide-Tanz (Floss Dance) der neue Trend auf den Schulhöfen. Tanzend zur Prophylaxe Eltern können von dem Trend profitieren. Noch nie war es so einfach, Kindern und Jugendlichen das Benutzen von Zahnseide ans Herz zu legen und sie über die Notwendigkeit einer regelmäßigen Prophylaxe aufzuklären. Am besten funktioniert das gemeinsam mit dem Zahnarzt. Oft nehmen Jugendliche Tipps von Erwachsenen, die nicht zur Familie gehören, eher an als von den Eltern.

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FOM-Studie belegt: Kinder putzen gründlicher mit einer Zahnputz-App

Gamification im Badezimmer. Laut einer aktuellen Studie der FOM Hochschule für Oekonomie und Management verbessern Kinder ihre Putzgewohnheiten mithilfe der Zahnputz-App ZahnHelden. Für Zahnärzte und Eltern ein wichtiges Ergebnis. Dass in einem Haus Kinder wohnen, erkennt man oft an den gesammelten Stöcken oder der Steinsammlung vor der Haustür. In den Kinderzimmern geht es weiter. Es gibt kaum ein Kind, das nicht irgendetwas sammelt.

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Der Weg zu gesunden Kinderzähnen

Spätestens wenn sich Familienzuwachs ankündigt, sollte sich die werdende Mutter auch mit der eigenen Zahngesundheit beschäftigen.

„Die Zahngesundheit der Mutter, der Familie und die des Kindes stehen im engen Zusammenhang miteinander", erläutert Anita Lähning, Zahnärztin mit dem Schwerpunkt Kinderzahnheilkunde in der Zahnarztpraxis Dr. Wietzorke in Münster-Hiltrup. Kinder kommen ohne Karieserreger zur Welt. Die Infektion mit den Keimen findet erst mit dem Speichel der Familienangehörigen statt, zum Beispiel beim gemeinsamen Ablecken eines Löffels während der Essenszubereitung. „Daher sollte während der Schwangerschaft ein Zahnarzttermin mit Prophylaxe für die ganze Familie zur Geburtsvorbereitung gehören," betont die Kinderzahnärztin. Der erste Zahnarztbesuch des Kindes erfolgt dann ab dem 6. Lebensmonat, denn zu diesem Zeitpunkt schieben sich die ersten Milchzähne durch das Zahnfleisch in die Mundhöhle.

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Zahnpflege in der Schwangerschaft – Prophylaxe ist Pflicht

Immer noch hält sich das Sprichwort: “Jedes Kind kostet einen Zahn”. Doch das muss nicht sein. Mithilfe einer gründlichen Mundhygiene und moderner Prophylaxe in der Schwangerschaft müssen werdende Mütter nicht um ihr Gebiss fürchten.

Eine Schwangerschaft hat Auswirkungen auf den gesamten Körper. Zähne und Zahnfleisch bilden hier keine Ausnahme. In der Schwangerschaft sollte eine Frau nicht nur auf ihre Gesundheit allgemein, sondern besonders auch auf die Mundgesundheit achten. Gerade in der Schwangerschaft ist die Prophylaxe beim Zahnarzt von großer Bedeutung – und zwar nicht erst, wenn bereits Beschwerden vorliegen.

Schwangerschaftshormone führen zu einer vermehrten Durchblutung der Schleimhaut in Verbindung mit einer Auflockerung des Gewebes. Die chronische Entzündung des Zahnhalteapparates – die Parodontitis – kann dadurch verstärkt werden. Erstes Warnzeichen: Zahnfleischbluten! Nicht erst dann ist es Zeit für einen Zahnarztbesuch. Eine gute Prophylaxe in der Schwangerschaft bildet die Basis für eine stabile Zahngesundheit.

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Vorbeugen besser als Bohren

Kariesvermeidung durch Fissurenversiegelung

Im Alter von 12 bis 14 Monaten bekommen Kinder ihre ersten Milchbackenzähne. Damit von Anfang an die Grundlagen für lebenslang gesunde Zähne gelegt werden, ist die richtige Pflege und Prophylaxe der Zähne von entscheidender Bedeutung. Eine der wichtigen Maßnahme zur Vorbeugung von Karies ist die Fissurenversiegelung.

„Die Kauflächen der Backenzähne sehen aus wie kleine Gebirgslandschaften. Sie weisen oft tiefe Fissuren (Einziehungen). Höcker (Bergkuppen) und Grübchen (Täler) auf. Durch diese Fissuren und Höcker greifen die Zähne von Ober- und Unterkiefer wie Mörser und Stößel ineinander und sind dadurch in der Lage, Nahrung zu zerkleinern.“ So erklärt Desiree Lewerenz, Zahnärztin mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Kinderzahnheilkunde in der Zahnarztpraxis Dr. Wietzorke, die Anatomie der Seitenzähne.

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Kinder putzen riesige Zähne

Neues Pflegekonzept an Grundschulen

Münster „Das neue zahnmedizinische Betreuungskonzept für Grundschulen des Arbeitskreises Zahngesundheit Westfalen-Lippe und der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendzahnpflege in Nordrhein haben die Schüler der Erich-Kästner-Schule kennen gelernt. Dieses neue Prophylaxekonzept haben Dennis Grobe, Zahnarzt mit dem Schwerpunkt Kinderzahnheilkunde aus der Praxis Dr. Thomas Wietzorke, und Kinderprophylaxehelferin Diana Strewick jetzt in den ersten, zweiten und vierten Klassen vorgestellt.

Das neue Gruppenprophylaxekonzept für Grundschulen basiert auf modernen Unterrichtsformen und -konzepten, die unter dem Oberbegriff „Offener Unterricht“ zusammengefasst werden. Diese Konzepte fordern eine Öffnung des Unterrichts nach außen und nach innen, daher dass Einholen- von schulischen Kompetenzen (in diesem Fall der Zahnarzt) in die Schule.

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