Zähneputzen aber richtig

Prophylaxe ist immer besser als Karies

Mit sechs Monaten geht es los.

Um den sechsten Lebensmonat schieben sich die ersten Milchzähne durch das Zahnfleisch in die Mundhöhle. Meistens beginnt es mit den unteren mittleren Schneidezähnen. „Von diesem Zeitpunkt an sollte mit der täglichen Zahnpflege begonnen werden, denn die Milchzähne benötigen eine genauso sorgfältige Pflege wie die bleibenden Zähne“, erläutert Dr. Thomas Wietzorke, Zahnarzt in Münster-Hiltrup. Milchzähne sind nicht nur wichtig beim Zerkauen der Nahrung, sondern sie sind auch bei der phonetischen Sprachbildung und als Platzhalter für die bleibenden Zähne unverzichtbar.

Führen Sie das Zähneputzen am besten als festes Ritual morgens und abends ein. So erlernen die Kinder von Anfang an, dass Zahnpflege etwas ganz alltägliches ist. Im Alter von sechs Monaten bis zum 2. Lebensjahr ist es natürlich noch die Aufgabe der Eltern mit einer kleinen weichen Kinderzahnbürste mit abgerundeten Borsten die Zähne zu putzen.

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Gesunde Ernährung – gesunde Zähne

Ein ausgewogenes Essverhalten stärkt die Kinderzähne

Für die Zahngesundheit von Kinderzähnen ist die gesunde Ernährung genau so wichtig wie die gute Zahnpflege. „Häufige süße Zwischenmahlzeiten sind, wie inzwischen jeder weiß, für die Bakterien im Mund ein Paradies“, erläutert Dr. Thomas Wietzorke, Zahnarzt in Münster Hiltrup, den Kernsatz der zahngesunden Ernährung. „Aber nicht nur Zucker greift die Zähne an, sondern auch Säuren, insbesondere in Getränken, spielen eine entscheidende Rolle.“

Säureschäden

Das gilt für Früchte, Säfte und Erfrischungsgetränke. Besonders säurehaltig sind Zitronensaft, Orangensaft, Apfelsaft, aber auch Cola und Limonaden. Früchte und Fruchtsäfte sind zwar allgemeinmedizinisch als gesunde Lebensmittel einzustufen, um aber Säureschäden an den Zähnen zu vermeiden, sollten die Kontaktdauer mit den Zähnen und auch die Häufigkeit des Verzehrs begrenzt werden.

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Mit Bestechung funktioniert´s (immer)

Zahnarztangst von Anfang an verhindern

Zahnärzte sind keine bösen Menschen, Bohrer und Absauger verursachen nicht grundsätzlich Schmerzen und Zähne müssen nicht immer gezogen werden. Trotzdem: Jeder zehnte Erwachsene leidet unter massiver Angst vor dem Zahnarzt.

Von Claudia Bakker

Damit das gar nicht erst passiert, setzen die meisten Zahnärzte auf Prävention. „Obwohl wir uns streng genommen damit arbeitslos machen“, schmunzelt der Hiltruper Zahnarzt Thomas Wietzorke.
Seine Kollegin Judith Gissing hat sich der Kinderzahnheilkunde verschrieben und mittlerweile diverse Tricks auf Lager, wie sie ihren kleinen Patienten die Angst nehmen kann. „Da wird schon mal das Kuscheltier untersucht“, sagt die 25-Jährige. Viel wird erklärt, ausprobiert, spielerisch verpackt. „Ganz wichtig ist allerdings Ehrlichkeit. Wir dürfen auf keinen Fall sagen, dass es nicht weh tut, wenn es weh tut. Ohne Vertrauen geht es nicht“, macht Wietzorke deutlich.

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Wir wollen keine schiefen Zähne

Dauerhaftes Daumen- und Schnullerlutschen führt zu Zahnfehlstellungen

Daumen- und Schnullerlutschen ist am Anfang völlg normal. Bereits im Mutterleib nehmen Kinder den Daumen in den Mund. Der Mund ist ein wichtiges Sinnesorgan für Säuglinge. Sie erfahren und erleben im ersten Lebensjahr vieles über den Mund (orale Phase) . Deshalb sollte der natürliche Drang zum Lutschen in den ersten 2 Jahren nicht unterbunden werden.

,,Direkt nach der Geburt sollte noch auf der Entbindungsstation darauf geachtet werden, dass die Kinder sich nicht an den Daumen, sondern an einen Schnuller gewöhnen.“ betont Dr. Thomas Wietzorke, Zahnarzt in Münster-Hiltrup. „Den Schnuller können Sie Ihrem Kind später abgewöhnen, einen Daumen nicht.“ Um aber Fehlentwicklungen des Gebisses und Stellungsabweichungen der Zahne zu vermeiden, sollten Sie Ihr Kind ab dem zweiten Lebensjahr Schritt für Schritt vom Schnuller entwöhnen.

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Hurra, der Zahnarzt kommt – Projekt für Grundschulen

Projekt für Grundschulen

Das neue zahnmedizinische Betreuungskonzept für Grundschulen ist da! Der Arbeitskreis Zahngesundheit Westfalen-Lippe und die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendzahnpflege in Nordrhein haben unter Federführung von Prof. Dr. Karl A. Wiederhold in Kooperation mit Lehrern und Zahnärzten ein Gruppenprophylaxekonzept für Grundschulen entwickelt.

Mit dem Programm sollen die Grundschulkinder aller Jahrgangsstufen erreicht werden. Das Konzept soll helfen, die Mundgesundheit aller Schüler zu verbessern. Speziell geschulte Zahnärzte und Praxisteams können dabei helfen, dieses Konzept umzusetzen. „Da unserer Praxis das Wohl von Kindern ganz besonders am Herzen liegt, haben wir sofort damit begonnen, das jugendzahnärztliche Fortbildungsprogramm an Hiltruper Grundschulen zu verwirklichen“, so Dr. Thomas Wietzorke, Zahnarzt aus Münster-Hiltrup.

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Der Schnuller, der auch Eltern beruhigt. CURAPROX Schnuller

Spätfolgen vermeiden Mütter und Väter durch die richtige Schnullerwahl

Daumen- und Schnullerlutschen ist anfänglich völlig normal.

Bereits im Mutterleib nehmen Kinder den Daumen in den Mund. Der Mund ist ein wichtiges Sinnesorgan für die Kleinen. Sie erfahren und erleben im ersten Lebensjahr über den Mund (orale Phase) . Deshalb sollte der natürliche Drang zum Lutschen in den ersten ein bis zwei Jahren nicht zwanghaft unterbunden werden. „Direkt nach der Geburt sollte noch auf der Entbindungsstation darauf geachtet werden, dass die Kinder sich nicht an den Daumen, sondern an einen Schnuller gewöhnen“, betont Dr. Thomas Wietzorke, Zahnarzt in Münster-Hiltrup, „denn ab dem zweiten Lebensjahr ist es leichter einem Kind den Schnuller als den Daumen abzugewöhnen.“
Damit es durch das Nuckeln nicht zu Spätfolgen wie Kreuz-, Zwangs- oder Rückbiss kommt, ist die richtige Wahl des Schnullers von besonderer Bedeutung. Hier gibt es jetzt eine richtungsweisende Neuentwicklung, glaubt Wietzorke: den von Dr. med. dent. Herbert Pick entwickelten Curaprox-Schnuller. Der praxiserfahrene Spezialist für Kieferorthopädie hat in seiner über 30-jährigen Erfahrung die wichtigsten Ursachen von Zahnfehlstellungen und Kieferverformungen untersucht.

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