Zahnpflege in der Schwangerschaft – Prophylaxe ist Pflicht

Immer noch hält sich das Sprichwort: “Jedes Kind kostet einen Zahn”. Doch das muss nicht sein. Mithilfe einer gründlichen Mundhygiene und moderner Prophylaxe in der Schwangerschaft müssen werdende Mütter nicht um ihr Gebiss fürchten.

Eine Schwangerschaft hat Auswirkungen auf den gesamten Körper. Zähne und Zahnfleisch bilden hier keine Ausnahme. In der Schwangerschaft sollte eine Frau nicht nur auf ihre Gesundheit allgemein, sondern besonders auch auf die Mundgesundheit achten. Gerade in der Schwangerschaft ist die Prophylaxe beim Zahnarzt von großer Bedeutung – und zwar nicht erst, wenn bereits Beschwerden vorliegen.

Schwangerschaftshormone führen zu einer vermehrten Durchblutung der Schleimhaut in Verbindung mit einer Auflockerung des Gewebes. Die chronische Entzündung des Zahnhalteapparates – die Parodontitis – kann dadurch verstärkt werden. Erstes Warnzeichen: Zahnfleischbluten! Nicht erst dann ist es Zeit für einen Zahnarztbesuch. Eine gute Prophylaxe in der Schwangerschaft bildet die Basis für eine stabile Zahngesundheit.

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Alternativmedizin und Schulmedizin zusammen gebracht

Egal ob der Schuh drückt, der Zahn schmerzt oder die Seele nicht im Gleichgewicht ist - bei der zweiten Auflage der Messe „Gesund in Hiltrup" in der Stadthalle gab es für beinahe jedes gesundheitliche Problem eine Lösung, 60 Aussteller, meist aus Hiltrup aber auch von weiter weg, präsentierten ihre Produkte, Leistungen und Beratungsangebote. Außerdem gab es den ganzen Tag über Vorträge zu Themen wie „Nordic Walking mit Rückenwind" oder „Lebensqualität durch selbstgesteuerte Persönlichkeitsentwicklung".

„Es war mir ein Anliegen, Alternativ- und Schulmedizin zusammen zu bringen", erklarte Organisator Jörg Pantel das Konzept. So gab es sowohl Stände wie den von Zahnarzt Thomas Wietzorke, der seinen Besuchern Methoden zur Reinigung der Zahnzwischenräumen zeigte, wie auch solche wie den von Petra Schwaag. Sie erklärte, sie sei hellsichtig und erfahre die Ursache von körperlichen Problemen durch Informationen aus der geistigen Welt.

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Vorbeugen besser als Bohren

Kariesvermeidung durch Fissurenversiegelung

Im Alter von 12 bis 14 Monaten bekommen Kinder ihre ersten Milchbackenzähne. Damit von Anfang an die Grundlagen für lebenslang gesunde Zähne gelegt werden, ist die richtige Pflege und Prophylaxe der Zähne von entscheidender Bedeutung. Eine der wichtigen Maßnahme zur Vorbeugung von Karies ist die Fissurenversiegelung.

„Die Kauflächen der Backenzähne sehen aus wie kleine Gebirgslandschaften. Sie weisen oft tiefe Fissuren (Einziehungen). Höcker (Bergkuppen) und Grübchen (Täler) auf. Durch diese Fissuren und Höcker greifen die Zähne von Ober- und Unterkiefer wie Mörser und Stößel ineinander und sind dadurch in der Lage, Nahrung zu zerkleinern.“ So erklärt Desiree Lewerenz, Zahnärztin mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Kinderzahnheilkunde in der Zahnarztpraxis Dr. Wietzorke, die Anatomie der Seitenzähne.

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Effektive Prophylaxe – Hilfe gegen Mundgeruch

Hilfe gegen Mundgeruch

„Ein Lebenskünstler beginnt den Tag, indem er etwas Schönes küsst“, hat der Schauspieler Marcello Mastroianni gesagt. Nicht nur schön sollte der Kusspartner sein, möchte man hinzufügen, sondern auch angenehm schmecken und riechen.
Schlechter Atem – ein Thema, das für etwa 35% der Deutschen aktuell ist. Viele glauben, dass die Ursache für Mundgeruch im Magen-Darm-Trakt zu finden ist und versuchen zum Beispiel durch eine Ernährungsumstellung das Problem in den Griff zu bekommen. Ein Versuch, der in den meisten Fällen scheitern wird: Mundgeruch geht in 90 Prozent aller Fälle von Bakterien aus, die sich in der Mundhöhle befinden und dort übelriechende Schwefelverbindungen produzieren: Mundgeruch!

Bekannte Hausmittel wie Gurgeln mit Teebaumöl, häufiges Spülen mit Kamillentee oder Kaffeebohnenkauen bekämpfen das Problem, allerdings ist die Wirkung meist nur von kurzer Dauer. Die beste Empfehlung: die regelmäßige Prophylaxe in der Zahnarztpraxis.

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Rechtzeitig und dauerhaft vorbeugen – Regelmäßige Prophylaxe ist wichtig

Regelmäßige Prophylaxe wichtig

Am 25. September, dem „Tag der Zahngesundheit“ steht die Beziehung zwischen der allgemeinen Gesundheit und Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch im Mittelpunkt. Ein wichtiges Thema: Chronische bakterielle Entzündungen im Mundraum – wie eine Parodontitis – können nicht nur Zahnverlust zur Folge haben. Schädliche Bakterien, die sich über das Blut im ganzen Körper verteilen, können auch die Risiken für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes begünstigen. Zudem bestehen auffällige Zusammenhänge zwischen untergewichtigen Frühgeburten und Schwangeren mit bakteriellen Entzündungen im Mundraum. Diese Wechselwirkungen zwischen der Mundgesundheit und der allgemeinen Gesundheit sind seit Jahren wissenschaftlich untersucht.

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Ärzte wollen den Austausch stärken

Ärzte wollen den Austausch stärken
Hiltruper Zahnarztpraxis läd Kollegen ein

HILTRUP. Mit erhöhtem Blutdruck geht man zum Hausarzt, mit entzündetem Zahnfleisch zum Zahnarzt. Diese Abgrenzung der medizinischen Disziplinen klingt zwar logisch, ist aber nicht in jedem Fall angebracht. Denn die Zusammenhänge zwischen chronischen bakteriellen Erkrankungen im Mundraum und der allgemeinen Gesundheit sind bekannt. Auf Initiative der Hiltruper Zahnarztpraxis Wietzorke treffen sich daher am Dienstag (7. Februar) Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen, Ernährungsexperten und Apotheker zum interdisziplinären Austausch.

„In Zusammenarbeit mit den Fachärzten in unserer Region möchten wir einen wichtigen Teil zur Früherkennung möglicher Gesundheitsrisiken beitragen“, sagt Dr. Thomas Wietzorke. Die Resonanz auf die Einladung sei äußerst positiv. Man rechne mit insgesamt rund 50 Allgemeinmedizinern, Kardiologen, Diabetologen, Orthopäden, Gynäkologen, Heilpraktikern, Hebammen und Apothekern, heißt es in einer Pressemitteilung.

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