Ärzte wollen den Austausch stärken

Ärzte wollen den Austausch stärken
Hiltruper Zahnarztpraxis läd Kollegen ein

HILTRUP. Mit erhöhtem Blutdruck geht man zum Hausarzt, mit entzündetem Zahnfleisch zum Zahnarzt. Diese Abgrenzung der medizinischen Disziplinen klingt zwar logisch, ist aber nicht in jedem Fall angebracht. Denn die Zusammenhänge zwischen chronischen bakteriellen Erkrankungen im Mundraum und der allgemeinen Gesundheit sind bekannt. Auf Initiative der Hiltruper Zahnarztpraxis Wietzorke treffen sich daher am Dienstag (7. Februar) Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen, Ernährungsexperten und Apotheker zum interdisziplinären Austausch.

„In Zusammenarbeit mit den Fachärzten in unserer Region möchten wir einen wichtigen Teil zur Früherkennung möglicher Gesundheitsrisiken beitragen“, sagt Dr. Thomas Wietzorke. Die Resonanz auf die Einladung sei äußerst positiv. Man rechne mit insgesamt rund 50 Allgemeinmedizinern, Kardiologen, Diabetologen, Orthopäden, Gynäkologen, Heilpraktikern, Hebammen und Apothekern, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Kinder putzen riesige Zähne

Neues Pflegekonzept an Grundschulen

Münster „Das neue zahnmedizinische Betreuungskonzept für Grundschulen des Arbeitskreises Zahngesundheit Westfalen-Lippe und der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendzahnpflege in Nordrhein haben die Schüler der Erich-Kästner-Schule kennen gelernt. Dieses neue Prophylaxekonzept haben Dennis Grobe, Zahnarzt mit dem Schwerpunkt Kinderzahnheilkunde aus der Praxis Dr. Thomas Wietzorke, und Kinderprophylaxehelferin Diana Strewick jetzt in den ersten, zweiten und vierten Klassen vorgestellt.

Das neue Gruppenprophylaxekonzept für Grundschulen basiert auf modernen Unterrichtsformen und -konzepten, die unter dem Oberbegriff „Offener Unterricht“ zusammengefasst werden. Diese Konzepte fordern eine Öffnung des Unterrichts nach außen und nach innen, daher dass Einholen- von schulischen Kompetenzen (in diesem Fall der Zahnarzt) in die Schule.

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Zähneputzen aber richtig

Prophylaxe ist immer besser als Karies

Mit sechs Monaten geht es los.

Um den sechsten Lebensmonat schieben sich die ersten Milchzähne durch das Zahnfleisch in die Mundhöhle. Meistens beginnt es mit den unteren mittleren Schneidezähnen. „Von diesem Zeitpunkt an sollte mit der täglichen Zahnpflege begonnen werden, denn die Milchzähne benötigen eine genauso sorgfältige Pflege wie die bleibenden Zähne“, erläutert Dr. Thomas Wietzorke, Zahnarzt in Münster-Hiltrup. Milchzähne sind nicht nur wichtig beim Zerkauen der Nahrung, sondern sie sind auch bei der phonetischen Sprachbildung und als Platzhalter für die bleibenden Zähne unverzichtbar.

Führen Sie das Zähneputzen am besten als festes Ritual morgens und abends ein. So erlernen die Kinder von Anfang an, dass Zahnpflege etwas ganz alltägliches ist. Im Alter von sechs Monaten bis zum 2. Lebensjahr ist es natürlich noch die Aufgabe der Eltern mit einer kleinen weichen Kinderzahnbürste mit abgerundeten Borsten die Zähne zu putzen.

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Gesunde Ernährung – gesunde Zähne

Ein ausgewogenes Essverhalten stärkt die Kinderzähne

Für die Zahngesundheit von Kinderzähnen ist die gesunde Ernährung genau so wichtig wie die gute Zahnpflege. „Häufige süße Zwischenmahlzeiten sind, wie inzwischen jeder weiß, für die Bakterien im Mund ein Paradies“, erläutert Dr. Thomas Wietzorke, Zahnarzt in Münster Hiltrup, den Kernsatz der zahngesunden Ernährung. „Aber nicht nur Zucker greift die Zähne an, sondern auch Säuren, insbesondere in Getränken, spielen eine entscheidende Rolle.“

Säureschäden

Das gilt für Früchte, Säfte und Erfrischungsgetränke. Besonders säurehaltig sind Zitronensaft, Orangensaft, Apfelsaft, aber auch Cola und Limonaden. Früchte und Fruchtsäfte sind zwar allgemeinmedizinisch als gesunde Lebensmittel einzustufen, um aber Säureschäden an den Zähnen zu vermeiden, sollten die Kontaktdauer mit den Zähnen und auch die Häufigkeit des Verzehrs begrenzt werden.

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