Offen über die Angst reden

Interview: Dr. Thomas Wietzorke gibt Tipps

Münster Dr. med. dent. Thomas Wietzorke, Zahnarzt in Münster, ist spezialisiert auf Angstpatienten. Im Interview erzählt er, wie man der Angst begegnen kann.

Was sind eigentlich die häufigsten Ursachen für eine Zahnbehandlungsphobie?
Dr. Wietzorke: Wenn der Betroffene erlebt hat, dass Menschen aus seinem familiären Umfeld Schmerzen beim Zahnarzt hatten oder wenn er selbst schon einmal dort Schmerzen erleiden musste. Das sind die beiden Hauptursachen für eine Zahnbehandlungsphobie.

Wie muss man sich eine Verhaltenstherapie zur Behandlung der Zahnbehandlungsphobie vorstellen?
Dr. Wietzorke: Die Therapie
 besteht vor allem aus Infor
mationen über Angst und die
physiologischen Hintergrün
de, dem Erlernen von Ent
spannungstechniken und
 dem Erstellen einer Angsthie
rarchie. Man übt dann zu ent
spannen, wenn man in Angst
 auslösende Situationen kommt.

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Zahnersatzheber nach Dr. Wietzorke

Gerade bei neuen Teleskopprothesen, mit mehreren Teleskopen, ist es für den Patienten recht schwer die perfekt sitzende Prothese zum Reinigen zu entfernen. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Teleskopprothese nur durch ein gleichmäßiges Lösen aller Teleskopkronen entnommen werden kann. Ein einseitiges Herauskippen würde zum Verkanten führen. Medizintechnik GmbH hat in Cooperation mit Dr. Wietzorke hierfür den Zahnersatzheber entwickelt.

Vorteile des Zahnersatzhebers:
• Sicheres und schnelles Abnehmen der Teleskopprothese Ihrer Patienten.
• Vermeidung von Reklamationen, die durch falsche Hilfsmittel hervorgerufen werden.
• Sicherung der Investition Ihrer Patienten.

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Gesunde Ernährung – gesunde Zähne

Ein ausgewogenes Essverhalten stärkt die Kinderzähne

Für die Zahngesundheit von Kinderzähnen ist die gesunde Ernährung genau so wichtig wie die gute Zahnpflege. „Häufige süße Zwischenmahlzeiten sind, wie inzwischen jeder weiß, für die Bakterien im Mund ein Paradies“, erläutert Dr. Thomas Wietzorke, Zahnarzt in Münster Hiltrup, den Kernsatz der zahngesunden Ernährung. „Aber nicht nur Zucker greift die Zähne an, sondern auch Säuren, insbesondere in Getränken, spielen eine entscheidende Rolle.“

Säureschäden

Das gilt für Früchte, Säfte und Erfrischungsgetränke. Besonders säurehaltig sind Zitronensaft, Orangensaft, Apfelsaft, aber auch Cola und Limonaden. Früchte und Fruchtsäfte sind zwar allgemeinmedizinisch als gesunde Lebensmittel einzustufen, um aber Säureschäden an den Zähnen zu vermeiden, sollten die Kontaktdauer mit den Zähnen und auch die Häufigkeit des Verzehrs begrenzt werden.

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